Alles nur eine Frage der Haltung - Sporttherapeutische Maßnahmen bei Defiziten der Körperstellung

Glücklicherweise scheint im Vergleich zu früheren Zeiten das Verständnis für Krankheitssymptome der Seele zu wachsen, was die zunehmende Präsenz dieser Thematik in den Medien offenbart. Gleichzeitig wächst das Angebot an verschiedenen Therapieverfahren stetig: Neben psychotherapeutischen Gesprächen wird immer mehr der Körper in die Behandlung entsprechender Symptome einbezogen. Sport und Bewegung bieten in diesem Zusammenhang viele positive Effekte: Sie dienen dem Abbau von Spannungen sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene, wirken nachweislich stimmungsaufhellend und fördern Klarheit und Konzentration.

Dazu ein Auszug aus dem Interview mit Dipl.-Psychologe und Burnout-Experte Dr. Abel shape up: Welche Erfahrungen haben Sie mit den Auswirkungen von Sport auf das Befinden und den Therapieverlauf Ihrer Patienten? Dr. Christoph Abel: In unserer Praxis machen wir damit sehr positive Erfahrungen.

Ich empfehle ganz häufig die Aufnahme eines Sportprogramms. Erstens weil sich Sport hervorragend zur Umfokussierung der Aufmerksamkeit weg von negativen Gedanken hin zu positiven Körperwahrnehmungen eignet. Zweitens haben viele Studien die positive Wirkung auf den bei psychischen Erkrankungen gestörten Neurotransmitterhaushalt, insbesondere auf den Serotonin-Stoffwechsel, nachgewiesen.

Man kann durchaus sagen, dass regelmäßige Bewegung in etwa so wirksam ist wie ein leichtes Antidepressivum, aber ausschließlich mit erwünschten Nebenwirkungen! Drittens sollte man auch nicht vergessen, dass das „in-Bewegung-Sein“ der natürliche Modus des Menschen ist und allein schon die Rückkehr zu natürlichen Lebensbedingungen und zu den menschlichen Grundbedürfnissen einen unschätzbaren Beitrag zur Besserung oder gar Heilung leistet.

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