Neuland an Bewegung: Faszien Fitness Forscher und Übungsleiter aus verschiedenen Sportarten haben ihre Erkenntnisse vereint

Wenn der Fußballer wegen einer Wadenverhärtung nicht aufgestellt wird, der Tennisstar aufgrund von Knieproblemen sein Match vorzeitig abbricht oder der Sprinter mit einem Achillessehnenriss über die Ziellinie humpelt, dann liegt das meist nicht an Verletzungen der Muskulatur, sondern daran, dass Strukturen des Bindegewebes, also Bänder, Sehnen oder Gelenkkapseln beschädigt wurden (Renström & Johnson 1985, Counsel & Breidahl 2010). Für ehrgeizige Athleten, leichtfüßige Tänzer und gesundheitsbewusste Bewegungsmenschen ist es daher von großer Bedeutung das fasziale Netzwerk zu trainieren.

Ist das Fasernetz der Faszien intakt, also hochelastisch, geschmeidig und belastbar, dann lassen sich körperliche Höchstleistungen abrufen und garantieren auch eine körpereigene Verletzungsprophylaxe. Das gilt auch für den Breitensport, bei dem weniger die Leistung, sondern vielmehr für die körperliche Gesundheit trainiert wird. Hier liegt bisher das Hauptaugenmerk auf der klassischen Triade von Muskelaufbau, kardiovaskulärer Kondition und der neuromuskulären Koordination. Einige alternative Bewegungsansätze wie Pilates, Tai Chi, Yoga, Continuum Movement, Chi Gong oder die östlichen Kampfkünste erkennen die Bedeutung des Bindegewebes in Einzelaspekten an.

Für den Aufbau eines elastisch-geschmeidigen als auch reißfest-widerstandsfähigen Faszienkörpers gilt es nun, die aktuellen Erkenntnisse und Besonderheiten der Faszien in ein geeignetes Trainingsprogramm zu übersetzen. Im Beitrag in shape up Trainer’s only werden die wichtigsten Prinzipien für ein Faszientraining erläutert und deren praktische Anwendung erläutert.

Den ganzen Beitrag lesen in shape up trainer’s only 01/2013:
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