Die letzten Ausgaben - Heft 01/2013


Neuland an Bewegung: Faszien Fitness Forscher und Übungsleiter aus verschiedenen Sportarten haben ihre Erkenntnisse vereint

Wenn der Fußballer wegen einer Wadenverhärtung nicht aufgestellt wird, der Tennisstar aufgrund von Knieproblemen sein Match vorzeitig abbricht oder der Sprinter mit einem Achillessehnenriss über die Ziellinie humpelt, dann liegt das meist nicht an Verletzungen der Muskulatur, sondern daran, dass Strukturen des Bindegewebes, also Bänder, Sehnen oder Gelenkkapseln beschädigt wurden (Renström & Johnson 1985, Counsel & Breidahl 2010). Für ehrgeizige Athleten, leichtfüßige Tänzer und gesundheitsbewusste Bewegungsmenschen ist es daher von großer Bedeutung das fasziale Netzwerk zu trainieren.

Ist das Fasernetz der Faszien intakt, also hochelastisch, geschmeidig und belastbar, dann lassen sich körperliche Höchstleistungen abrufen und garantieren auch eine körpereigene Verletzungsprophylaxe. Das gilt auch für den Breitensport, bei dem weniger die Leistung, sondern vielmehr für die körperliche Gesundheit trainiert wird. Hier liegt bisher das Hauptaugenmerk auf der klassischen Triade von Muskelaufbau, kardiovaskulärer Kondition und der neuromuskulären Koordination. Einige alternative Bewegungsansätze wie Pilates, Tai Chi, Yoga, Continuum Movement, Chi Gong oder die östlichen Kampfkünste erkennen die Bedeutung des Bindegewebes in Einzelaspekten an.

Für den Aufbau eines elastisch-geschmeidigen als auch reißfest-widerstandsfähigen Faszienkörpers gilt es nun, die aktuellen Erkenntnisse und Besonderheiten der Faszien in ein geeignetes Trainingsprogramm zu übersetzen. Im Beitrag in shape up Trainer’s only werden die wichtigsten Prinzipien für ein Faszientraining erläutert und deren praktische Anwendung erläutert.

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Alles nur eine Frage der Haltung - Sporttherapeutische Maßnahmen bei Defiziten der Körperstellung

Glücklicherweise scheint im Vergleich zu früheren Zeiten das Verständnis für Krankheitssymptome der Seele zu wachsen, was die zunehmende Präsenz dieser Thematik in den Medien offenbart. Gleichzeitig wächst das Angebot an verschiedenen Therapieverfahren stetig: Neben psychotherapeutischen Gesprächen wird immer mehr der Körper in die Behandlung entsprechender Symptome einbezogen. Sport und Bewegung bieten in diesem Zusammenhang viele positive Effekte: Sie dienen dem Abbau von Spannungen sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene, wirken nachweislich stimmungsaufhellend und fördern Klarheit und Konzentration.

Dazu ein Auszug aus dem Interview mit Dipl.-Psychologe und Burnout-Experte Dr. Abel shape up: Welche Erfahrungen haben Sie mit den Auswirkungen von Sport auf das Befinden und den Therapieverlauf Ihrer Patienten? Dr. Christoph Abel: In unserer Praxis machen wir damit sehr positive Erfahrungen.

Ich empfehle ganz häufig die Aufnahme eines Sportprogramms. Erstens weil sich Sport hervorragend zur Umfokussierung der Aufmerksamkeit weg von negativen Gedanken hin zu positiven Körperwahrnehmungen eignet. Zweitens haben viele Studien die positive Wirkung auf den bei psychischen Erkrankungen gestörten Neurotransmitterhaushalt, insbesondere auf den Serotonin-Stoffwechsel, nachgewiesen.

Man kann durchaus sagen, dass regelmäßige Bewegung in etwa so wirksam ist wie ein leichtes Antidepressivum, aber ausschließlich mit erwünschten Nebenwirkungen! Drittens sollte man auch nicht vergessen, dass das „in-Bewegung-Sein“ der natürliche Modus des Menschen ist und allein schon die Rückkehr zu natürlichen Lebensbedingungen und zu den menschlichen Grundbedürfnissen einen unschätzbaren Beitrag zur Besserung oder gar Heilung leistet.

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Helfen oder Haften - Berufsrisiko für Trainer

Es gehört zum Alltag in einem Fitnessstudio, dass ein Trainer ein neues Mitglied begrüßt und es einweist in die Benutzung der Geräte und mit der Person einen Trainingstest durchführt. Dazu gehört auch das Aufwärmen, sprich: lockeres Laufen oder auch einige Zeit walken auf einem Crosstrainer. Womöglich möchte mancher Trainer diese Phase nutzen, um kurz mit anderen Mitgliedern zu plaudern oder deren Fragen zu beantworten. Doch das sollte er lieber unterlassen. Warum? Wenn Mann oder Frau in dieser Zeit beispielsweise stürzt, ohne dass der verantwortliche Trainer zugegen ist, kann dieses erhebliche rechtliche Konsequenzen für ihn/sie bedeuten. shape up trainer’s only stellt anhand einiger Urteile und Gesetze Beispiele vor, die in Bezug auf Unfälle, Fehlverhalten, Pflichten und Richtlinien gefällt worden sind bzw. gelten. Nicht immer waren Trainer Schuld an Unfällen.

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